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#381: Ich bin blind. Etwas wird zu mir (Fortsetzung) | Creepypasta (Horror Hörbuch)

Shownotes

Die Creepypasta "Ich bin blind. Etwas wird zu mir " von Helena Castellan – ein Hörbuch auf deutsch. Zum Gruseln, Ablenken und Einschlafen. Vertont von Dr. Zargota.

🎧 Ich empfehle, den 1. Part nachzuhören, falls Ihr ihn nicht kennt: https://open.spotify.com/episode/5buLW9fJ8qY8I6IqaSGifn?si=36d0b5b3f80f49f5

😈 Linktree mit meinem Instagram, meinen Horror-Büchern, Merch & mehr: https://linktr.ee/zargota

🍿 Teaser: Ihr begleitet einen blinden Mann, der von einer unsichtbaren Kreatur verfolgt wird – einem Wesen, das beginnt, ihn zu kopieren. Während Realität und Wahnsinn verschwimmen, stößt er auf dunkle Geheimnisse eines Hauses, das mehr verbirgt als nur Vergangenheit. Etwas beobachtet ihn. Lernt ihn. Wird zu ihm. Wie kämpft man gegen ein Monster, das man nicht sehen kann?

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😱 Was bedeutet #Creepypasta auf deutsch? Creepypastas sind gruselige Geschichten, die im Internet kursieren. Das Wort ist eine Kombination aus creepy sowie copy and paste. Ob Du an die Wahrheit dieser Horrorgeschichten glaubst oder nicht, bleibt ganz Deiner Vorstellungskraft überlassen.

🎧 Alle Credits zu diesem Hörspiel findest Du in der Beschreibung zum YouTube-Video auf meinem Kanal "Dr. Zargota Creepypasta": https://youtu.be/sr2ywibioX8

🎵 Musik: Lightless Dawn by Kevin MacLeod (incompetech.com) Licensed under Creative Commons: By Attribution 4.0 License http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/

Atmos#2 by Lilo Sound Free download: [Youtube currently does not allow links to free music] License: Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)

Atmos#4 by Lilo Sound Free download: https://filmmusic.io/song/6545-atmos4 License (CC BY 4.0): https://filmmusic.io/standard-license

Hor Hor by Alexander Nakarada Nakarada (www.creatorchords.com)) Licensed under Creative Commons BY Attribution 4.0 License https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/

Lithium by Kevin MacLeod (incompetech.com) Licensed under Creative Commons: By Attribution 4.0 License http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/


Schaurig-schöne Träume wünscht, Dr. Eugen Zargota

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Transkript anzeigen

00:00:00: Ich bin blind.

00:00:02: Ich bin nicht sicher, wie viele Stufen meiner Treppe hat.

00:00:06: Fortsetzung!

00:00:09: Teil fünf.

00:00:14: Seit dem letzten Update ist schon eine Weile vergangen.

00:00:17: ich hatte bei meiner Freundin Jessica gewohnt.

00:00:20: Ich hatte immer wieder diese Albträume in denen ich in Blut ausrutsche und den Puls meiner Schwester suchte während die Kreatur meine Schreihe auf brutaler Weise nachahmte.

00:00:32: und beschlossen, Nachforschungen über das Haus anzustellen.

00:00:36: Ich hatte nur den Mann der es mir verkauft hatte als Ausgangspunkt für die Recherche – also rief ich ihn an!

00:00:42: Es dauerte eine Weile bis ich ihn erreichte.

00:00:45: Ich nehme an, dass lag an den Morden, die auf jeder Nachrichtenseite Schlagzeilen gemacht hatten.

00:00:50: Doppelmord in der Villa eines berühmten blinden Autors oder neue Details zu dem Morden im Hellerhaus?

00:00:57: Oder blinder autorhauptverdächtiger Ermordfall.

00:01:01: Diese Schlagzeilen waren überall und ich nehme an, der Mann wollte nicht mehr mit dem Haus in Verbindung gebracht werden.

00:01:08: Aber ich musste es wissen!

00:01:11: Also habe ich so lange darauf bestanden bis er endlich abnahm.

00:01:15: Öhren Sie das ist kein guter Zeitpunkt.

00:01:18: mein Weile zu Ihrem Verlust aber sie müssen doch etwas wissen.

00:01:22: Sie sagen ein Verluste tut Ihnen leid... Das heißt sie wissen dass sich nicht.. Die Wurzel wollten mir einfach nicht über die Lippen kommen meine eigene Schwester und meine Freundin ermordet habe.

00:01:55: Nun, jetzt muss es Sie interessieren!

00:01:58: Denn ich kann sie verklagen... Weil ich ihnen ein Spukhaus verkauft habe.

00:02:05: Das ist kein wirklich dichhaltiger Grund, weil sie mir nicht alles mitgeteilt haben was ich über die Immobilie wissen musste bevor Sie sie mir verkauft haben.

00:02:13: Ich hätte das Recht gehabt es zu wissen!

00:02:16: Ich weiß wirklich nichts was Ihnen helfen könnte.

00:02:19: Meine Mutter ist... Die einzige die vielleicht etwas weiss aber.. Ich kann nichts garantieren und... Kann ich die Telefonnummer ihrer Mutter haben?

00:02:29: Öhn sie siehst.

00:02:32: Ich weiß wirklich nicht, ob sie ihnen helfen kann.

00:02:35: Jetzt hören Sie mir mal zu!

00:02:38: Ich habe gerade zwei Menschen verloren... ...ich habe das Recht zu erfahren warum?

00:02:44: Es hat eine Weile gedauert aber.

00:02:46: Ich hab es letztlich geschafft die Kontaktdaten der alten Dame zu bekommen.

00:02:50: Sie waren diesen Pflegeheim und ich hatte mich für einen Besuch angemeldet.

00:02:55: Ich musste eine Frau bestechen denn anscheinend dürfen nur Familienangehörige zur Besucht kommen Aber ich kam durch.

00:03:03: Ich wurde zu diesem Haus geführt und nach der Zeit zur Ortsein, die wir dafür brauchten, lag es ziemlich weit draußen in den Vororten.

00:03:11: Sobald ich eintrat, schlug mir der Geruch von alten Menschen, Lavendel und Büchern entgegen.

00:03:17: Es erinnerte mich an das Haus meiner Großmutter.

00:03:20: Wäre ich nicht so betäubt vom Trauer-und-Trauma gewesen hätte mich das vielleicht getrüstet.

00:03:26: Jemand half mir mich hinzusetzen und ich hörte ein Bewegung zu meiner Rechten.

00:03:31: Hier ist sie, Sir.

00:03:33: Ich muss Sie warnen!

00:03:34: Ich weiß nicht ob sie Ihnen helfen kann.

00:03:36: Ihr Verstand hat ein bisschen nachgelassen.

00:03:39: Mrs.

00:03:40: Dalloway, richtig?

00:03:43: Oh, sie erinnert sich nicht an Ihren Namen.

00:03:47: Okay... wie soll ich sie denn nennen?

00:03:51: Sie nennt sich Jane auch wenn es nicht die richtige Name ist.

00:03:55: Okay, ich reusplerte mich.

00:04:02: Jane, ich muss mit ihnen über etwas sprechen.

00:04:06: Ich hörte, wie sie sich auf ihrem Stuhl bewegte Aber sie blieb still.

00:04:12: Über... über das Haus, in dem Sie früher gewohnt haben?

00:04:17: Über Ihren Mann, Ihren Jungen?

00:04:21: Egal was ich tat, die Frau wollte nicht reden!

00:04:24: Sie bliebe still und drehungslos.

00:04:27: Ich war kurz davor die Hoffnung aufzugeben.

00:04:30: Schließlich fing ich an zu weinen Ergriff sie meine Hand Und ich brachte nur die Worte heraus Ich habe mein Haus verloren.

00:04:42: Oh, ich habe mein haus auch verloren.

00:04:46: Es war so schön, mit hohen Fenstern und dieser wunderschönen Treppe.

00:04:55: Mein Haus hatte dieselbe Treppe – und die Fenster waren hoch, sodass ich morgens die Vögel hören konnte.

00:05:03: Das Licht auf meinen Schulter spürte….

00:05:06: es war so friedlich und still!

00:05:10: Irgendwie schien diese Erinnerung von mir einige ihrer eigenen zu wecken.

00:05:15: Allmählich fing sie an, von ihrem Zuhause zu erzählen Kleine Details, Geschichten.

00:05:21: Je mehr sie redete, desto mehr erinnerte sie

00:05:23: sich.".

00:05:25: Die Holzböden

00:05:26: knarten manchmal und ich wusste wann Fred die Treppe hinunter ging um mich zu erschrecken Und wir hatten dieses rote Schaukelpferd für mein Baby.

00:05:38: Ich hatte es von Hand bemalt und Blumen auf seine Augen gemalt.

00:05:45: Manchmal waren die Stürme schlimm weil sich Wasser ansammelte und durch das Dachsikette.

00:05:54: Und ich hatte Fred

00:05:55: angefleht,

00:05:56: es zu reparieren!

00:05:58: Er war so stur.

00:06:01: Einmal fand mein Baby draußen diesen Vogel... ...und er wollte nicht dass wir ihn dort liegen lassen.

00:06:07: Wir mussten ihnen sein Zimmer bringen damit der seine Mama sein konnte.

00:06:13: Er ahnte mich nach und versuchte ihn mit Babynahrung zu

00:06:18: füttern.

00:06:20: Ja, wir hatten diesen schlimmen Streit, Fred und ich Und ich hab mich im Schlafzimmer eingeschlossen.

00:06:28: Ich schlich mich nachziehen aus, um etwas zu essen zu

00:06:31: holen.".

00:06:33: Sie tat mir Leid aber.

00:06:35: Gleichzeitig ärgerte es mich dass sie einfach nicht über das reden wollte was am wichtigsten war.

00:06:40: also musste sich sie ein bisschen anstupsen.

00:06:43: Also dieses Haus... Was?

00:06:47: In irgendeiner Weise Besonders?

00:06:52: Es war so besonders für mich?

00:06:56: Nein!

00:06:57: Ich meine die Treppe War die besonders.

00:07:01: Denn ich hab im selben Haus gewohnt wie sie, wissen Sie und... Die Anzahl der Stufen hat sich verändert!

00:07:10: Erinnern Sie sich daran?

00:07:13: Sie verstummte und ich bekam Angst dass sie ihm nicht mehr sprechen wollte.

00:07:18: Manchmal hat sich das bei uns auch verändert.

00:07:24: Wenn das passiert ist habe ich das Baby gewarnt.

00:07:30: Es sollte nicht nach unten gehen sondern einfach in seinem Zimmer bleiben und spielen.

00:07:38: Baby, sie meinen Tim Delloway, ihren Sohn!

00:07:43: Ich war mir bewusst dass sie den Namen vielleicht nicht erkennen würde aber ich musste es versuchen.

00:07:49: Nein... mein anderes Baby Das Baby

00:07:55: das ich vor Timmy hatte Aber Timmy weiß nichts von ihm.

00:08:04: Teil sechs und sieben Meinen Sie damit, Timmy weiß nichts von dem anderen Baby?

00:08:12: Frag dich.

00:08:13: Was ist mit ihm

00:08:14: passiert?".

00:08:16: Ich hörte die alte Dame

00:08:17: Seufzen.".

00:08:18: Fiona", hieß sie, hatte sie mir gesagt.

00:08:22: "-Ich weiss es nicht aber er war so ein

00:08:26: Schatz!".

00:08:28: Wie hieß er?

00:08:30: "-Oh!

00:08:31: Ich hab ihn einfach Baby genannt.

00:08:35: Er krabbelte den ganzen Tag herum und weinte nie.

00:08:40: Er war so neugierig, so sanftmütig.

00:08:45: Sie machte eine Pause, dann fuhr sie fort.

00:08:49: Manchmal besonders im Dunkeln verhielten sich die Treppen seltsam.

00:08:59: Ich dachte es wäre eine Art Täuschung aber Fred wusste es besser und wurde still und traurig.

00:09:08: Er redete nicht mehr so viel mit mir Und versuchte ich weiß nicht um die Ursache herauszufinden.

00:09:18: Wir hörten die Treppen knarren und jemanden auf- und abgehen.

00:09:24: Und da wusste ich, dass sich das Baby in Sicherheit bringen musste!

00:09:30: Wie Erwachsenen war nicht in Gefahr – aber er war so klein, so zerbrechlich,

00:09:39: so

00:09:39: still….

00:09:41: Ich versuchte im Dunkeln zur Treppe hinüberzuspähen um herauszufinden wer da kam … Aber ich sah nur

00:09:49: dunkel.

00:09:51: Ich bekam schreckliche Angst um mich und das Baby, besonders wenn Fred nicht da war.

00:09:58: Da passierten die seltsamsten Dinge wissen sie!

00:10:02: Die Geräusche wurden lauter und ich hörte flüstern Echoes meiner eigenen Worte.

00:10:15: manchmal ihre Stimme zitterte.

00:10:19: Manchmal hörte ich Sätze von oben kaum wahrnehmbar heiseres Flüster.

00:10:29: Manchmal hörte ich Geräusche von unten, Käme von der Arbeit nach Hause ging dann hinunter und sah nichts.

00:10:45: Niemanden!

00:10:47: Alles seltsame was passierte spielte sich direkt außerhalb meines Blickfeldes ab.

00:10:57: Wir fanden Dinge an falschen Stellen weggeworfen sogar zerstört Und Fred und ich hatten deswegen immer diese heftigen Streitereien.

00:11:12: Wir gaben uns ständig gegenseitig die Schuld,

00:11:15: ständig!

00:11:17: War es das Wesen?

00:11:20: Fiona hielt inne – und ich dachte, ich hätte sie nicht unterbrechen sollen.

00:11:24: Woher wissen Sie

00:11:25: das?!

00:11:26: Wer sind

00:11:27: Sie!?

00:11:29: Mein Name ist Will Heller Ich bin Schriftsteller und... ...ich bin blind.

00:11:36: Bin allein in Ihr Haus gezogen Nachdem ich es von ihrem Sohn gekauft hatte.

00:11:41: Und dieses Ding hat mein Leben ruiniert!

00:11:47: Sie sind allein dorthin gezogen?

00:11:50: lief sie?

00:11:51: Ja

00:11:53: Blind, wir haben sie erst geschafft so zu leben.

00:11:58: Ich habe immer alleine gelebt.

00:12:01: Mir wäre nichts passiert wenn da nicht dieses ... Dieses Ding gewesen wäre.

00:12:07: Fiona säufzte.

00:12:10: Sie haben Glück dass sie es nicht gesehen haben.

00:12:14: Was für ein

00:12:15: Anblick das

00:12:16: war!

00:12:18: Freunde, haben es mir beschrieben.

00:12:23: Hat es Ihnen wegezahnt?

00:12:26: Nein...

00:12:27: Mir nicht.

00:12:30: Es folgte eine unangenehme Stille.

00:12:32: Ich konnte es nicht ertragen, es auch ihr zu erzählen.

00:12:36: Noch eine Sekunde länger an sie zu denken.

00:12:38: ich fühlte mich schuldig und verantwortlich für was passiert war.

00:12:43: Diese Worte aus meinem Mund zu hören hätte sich sicherlich angefühlt als würden Messer meine Kehle aufschlitzen.

00:12:52: Sie verstand es und erzählte weiter.

00:12:55: Ich spürte eine seltsame Ruhe in ihrer Nähe.

00:12:58: Sie strahlte dieses Verständnis aus, dieser Sensibilität die man nur durch Schmerz erlangen kann.

00:13:07: Und meine Intuition konnte spüren was ihr Schmerzt war.

00:13:13: Geräusche, verlegte Dinge... Die ganze Zeit!

00:13:19: Wie Vorfälle wurden häufiger bis hier eines Tages Ganz aufhörten.

00:13:27: Wir dachten, wir hätten das für eine wirklich lange Zeit hinter uns.

00:13:33: Eines Nachts war ich unten – es stürmte und….

00:13:37: Ich stülte das Baby am Fenster!

00:13:40: Ich versuchte leise zu sein um Fried nicht so wecken aber ich nahm an dass ich ihn geweckt hatte denn ich hörte jemanden die Treppe herunterkommen.

00:13:52: Ich trete mich um bereit mich zu entschuldigen Als sich dieses Verfluchte, demonische Gequälte Ding sah.

00:14:06: Sie holte Scharfluft.

00:14:09: Es

00:14:09: sah aus wie eine Karikatur Wie eine grauenhafte groteske Karikature eines Menschen.

00:14:20: Miesige Augen und langes schmales Gesicht Vertritte Gliedmaßen Grauer

00:14:30: Haut

00:14:33: Trug dieses Hemd von Fred, das ich verloren hatte.

00:14:40: Sie zittete

00:14:42: und ich musste beide ihre Hände nehmen um sie zu beruhigen.

00:14:46: Ich habe noch nie so laut geschrien und das Baby geweckt.

00:14:50: Ein armes Baby!

00:14:53: Und dieses Ding drehte sich einfach

00:14:57: um und

00:14:59: ging die Treppe

00:15:00: wieder

00:15:01: hoch.

00:15:03: Ich rannte verzweifelt hinterher um Fred zu warnen und fand ihn aufrecht

00:15:10: im Bett stehen.

00:15:12: Wie er sich die Augen rieb, keine Spur von dem Wesen – als hätte es sich in Luft aufgelöst.

00:15:22: Frät hielt mich für verrückt!

00:15:25: Er weigerte sich mit zu glauben aber ich schrie und flehte darum fortzugehen zu meiner Schwester, zu irgend jemandem der helfen könnte.

00:15:36: Ich weigete mich auch nur eine weitere Gott verlassene Sekunde in diesem Haus zu bleiben.

00:15:47: Ich hasste es, ich

00:15:49: verarte es!

00:15:54: Ich wollte weg, aber wir waren gerade erst eingezogen, so groß und wunderschön

00:16:05: ... Und in der

00:16:06: Nähe von Fritz

00:16:07: Arbeit sieht meine Hände verzweifelt fest, ob meine bloße Anwesenheit sie vor allem unheil schützen konnte.

00:16:19: Bei ihm?

00:16:21: Irgendwann trennten wir uns.

00:16:24: Und ich nahm das Baby und ging, aber die Zeiten waren anders... ...und das Geld war knapp!

00:16:32: Fred weigerte sich uns zu unterstützen, wenn ich nicht zurückkam.

00:16:39: Also tatte ich es.

00:16:42: Zuerst konnte ich nicht schlafen, konnte ich nichts essen.

00:16:48: Sie nannten es Wahnsinn.

00:16:51: Und der Arzt verschrieb mir Tabletten, diese grünen ekelhaften Tabletton, Beruhigen sollten, Hysterie sagten sie.

00:17:04: Ich hatte eine genommen und war neben dem Baby eingeschlafen.

00:17:10: Als ich aufwachte, war das Baby weg!

00:17:15: Ich hörte die Treppenknarren und ich wusste dass es ihn mitgenommen hat.

00:17:20: Ich brannte hinterher die Treppe hinunter aber es war weg.

00:17:27: Ich weiß nicht wohin es gegangen

00:17:29: ist...

00:17:31: Aber ich wusse was mit der Treppe zu tun hatte.

00:17:38: Ich habe das Baby nie wieder gesehen, ich bin jede Nacht hunderte Male die Treppe rauf und runtergegangen in der Hoffnung dorthin zu gelangen wohin es ihn mitgenommen hat.

00:17:55: Ich hab gebetet uns gebeten aber nichts ist passiert.

00:18:02: Das Baby war für immer

00:18:05: verschwunden.".

00:18:08: Mir sankt das Herz.

00:18:10: Ich wünschte, ich könnte sprechen aber.

00:18:13: Meine Kehle war wie zugeschnürt.

00:18:16: Wenn ich versuchte zu sprechen würde ich nur weinen.

00:18:20: Also blieb

00:18:21: mich still.

00:18:23: Weine nicht Will!

00:18:26: Ich habe genug für uns beide geweint Den ganzen Tag, jeden Tag.

00:18:35: Sie wollten nicht glauben dass Baby einfach verschwunden war.

00:18:42: Fred wollte mich in die Anstalt schicken.

00:18:45: Er konnte es nicht erzielen mich anzusehen, in meiner Nähe zu sein.

00:18:53: Eines Nachts jedoch wachte ich auf und sah Fred in der Tür stehen.

00:18:59: Plassend regungslos!

00:19:03: Ich musste nicht fragen – ich wusste, dass er es auch gesehen hatte.

00:19:12: Und jetzt glaubte

00:19:13: er, wer

00:19:15: wollte weggehen aber ich wollte nicht aufhören nach dem Baby zu suchen.

00:19:20: Meine Gesundheit war angegriffen

00:19:23: Mein Verstand

00:19:24: fast weg.

00:19:26: Es war mir egal, ob ich lebte oder starb, solange ich nur das Baby fand!

00:19:35: Was hat sich geändert?

00:19:38: Was hat sie dazu gebracht zu gehen?

00:19:41: Ich hab von Timmy erfahren... es fühlte sich wie eine neue Chance an als hätte das Baby Timmy zu mir geschickt.

00:19:53: In dem Moment hat sich anfänglich krank zu füllen.

00:19:56: wusste ich es

00:19:58: und ich schwore mehr dass ich für Timmy alles anders machen würde.

00:20:05: Ich erzielt es Fréd und wir packten unsere Koffer, und schaute nie

00:20:11: zurück.".

00:20:11: – War es Timmy davon?

00:20:15: Von dem Haus?

00:20:18: «Ich hab ihm gesagt, der soll niemals dorthin gehen!

00:20:22: Er war ein gehorsames Kind, hat nie Fragen gestellt, anders als Baby das früher so neugierig

00:20:32: war.».

00:20:35: Die Luft fühlte sich so schwer an.

00:20:37: Und meine Lunge funktionierte nicht richtig, mein Atem ging schwer und druckartig.

00:20:43: Mit zitternder Stimme fing ich an ihr von Lisa und Adam zu erzählen Ich erzählte ja alles... ...von Anfang an!

00:20:52: Und sie hörte zu, es jammerte übersehend.

00:20:56: Sprach von ihren Stimmen, ihrem Geruch Ihren seltsamen Gewohnheiten und Erinnerungen Zitatschelte mir ab und zu die Hand.

00:21:07: Nachdem ich fertig war, bedankte ich mich bei ihr und ging.

00:21:11: In den nächsten Tagen überkam ich die Traurigkeit Und mein Kopf wurde klar.

00:21:17: Da ich diesen Weg eingeschlagen hatte War es nun an der Zeit einen Spezialisten aufzusuchen Jemanden Der sich mit diesem Wesen auskannte.

00:21:29: Es war Zeit Mich dem dunklen Künsten hinzugeben.

00:21:33: Ich wusste dass es fähige Leute gab Leute mit Wissen über das Unsichtbare Über diese Monster und ich wollte Kontakt zu ihnen aufnehmen, auch wenn das bedeutete mit zwielichtigen Leuten in Kontakt zu kommen.

00:21:49: Kulte, Rituale, Dämonen all das!

00:21:53: Jetzt da ich wusste dass es diese Dinge gab fing ich an zu recherchieren unter dem Deckmantel einen neuen Roman zu schreiben.

00:22:03: Ich tauchte ins Darknet ein und fing an mich umzuhören.

00:22:06: Zufällige Chats zufällige Seiten.

00:22:11: Wir fanden diesen User online und wir unterhielten uns ein bisschen, aber das Gespräch führte zu nichts.

00:22:20: Es war ziemlich schwierig mit meiner Software die Texte vorzulesen und zu schreiben... ...und ich hatte Angst dass sie versehentlich meine Webcam eingeschaltet hat oder so.

00:22:30: Egal wie viel Geld dich ausgebe….

00:22:32: …nichts kann der Stark nicht für einen Blinden so zugänglich machen wie es für andere ist!

00:22:38: Ich schrieb, hast du schon mal von denen gehört?

00:22:44: Wesen die versuchen menschlich

00:22:45: auszusähen?!

00:22:46: Und nachzuahmen?

00:22:49: Nicht

00:22:49: wirklich.

00:22:50: Nicht mein Ding!

00:22:52: Bist du sicher?

00:22:54: Ich weiß nicht,

00:22:57: ich hab davon gehört aber... ...die sind mir einfach zu gruselig als dass ich mich dafür interessieren könnte.

00:23:03: Das ist so ein Uncanny Valley

00:23:04: Scheiß und daran habe ich kein Interesse.

00:23:07: Das macht mir Angst.

00:23:09: Hast Du einen Ass gesehen?

00:23:11: So'n

00:23:12: scheiß wehen

00:23:12: Ass?!

00:23:14: Ich brauche Infos über die.

00:23:17: Warum hast Du eins gesehen?

00:23:19: Ich hatte eins in meinem Haus.

00:23:21: Ich musste ausziehen es, hat meine Schwester und meinen Freund umgebracht.

00:23:27: Ich muss mehr darüber wissen!

00:23:30: Das Tippen der Worte... Hat meine Schweste und meinen Freunde umgebracht Führte sich an wie ein Messerstich in den Bauch.

00:23:39: Gott wem?

00:23:40: Lange würde es dauern bis dieses schreckliche Gefühl verschwand.

00:23:44: Meinst du das ernst?

00:23:46: So ernst wie man es nur meinen kann.

00:23:52: Ich persönlich bin nicht auf sowas spezialisiert aber ich hab' nen Kumpel der's vielleicht ist bist Du bereit zu zahlen?

00:24:02: Te Gauna Selbst bei solchen Sachen kriegst du nichts, wenn du nicht zahlst.

00:24:07: Ich schrieb genug.

00:24:09: das verdammte Ding hat versucht ich zu sein bis hin zu meinen Klamotten meinem Angewohnheiten meiner Art zu reden.

00:24:18: Das ist ja gruselig!

00:24:20: Ich bringe dich mit ihren Kontakt.

00:24:22: Danke Mann.

00:24:24: Ich glaube es wollte meine Identität klauen oder sowas?

00:24:29: Nur nicht bin kein Experte aber ich glaube es hat sich auf dich fixiert.

00:24:35: Ja verdammt nochmal Es würde mich nicht umbringen.

00:24:39: Es hat andere umgebracht.

00:24:43: Ich musste es dich noch studieren und herausfinden, wie du text.

00:24:47: Wenn es damit fertig ist weiß ich nicht so was es in der Lage ist.

00:24:52: Ich hab meine Freundin nur einmal darüber reden hören weil es mich so sehr erschreckt hat.

00:24:58: Ich bin trotzdem ausgezogen.

00:25:00: Wirklich?

00:25:02: Sei vorsichtig!

00:25:04: Warum?

00:25:06: Eine weile lang antwortete er nicht.

00:25:09: Die Online-Anzeige war immer noch da.

00:25:12: Ich wurde nervös.

00:25:13: Warum die Warnung?

00:25:16: Klang wie eine Standardantwort, wenn so etwas passiert.

00:25:19: Doch hatte ich dieses Gefühl?

00:25:22: Der User antwortete endlich.

00:25:25: Die Nachricht erschien auf dem Bildschirm und mir lief es kalt den Rücken hinunter als der Screenreader sie mir laut vorlass.

00:25:37: Dich fixiert dazu dir zu folgen.

00:25:42: Plötzlich fühlte sich die Stille in meiner Wohnung nicht mehr so einladend an.

00:25:56: Teil acht und neun Ich blieb regungslos atmete kaum Aus Angst auch nur ein Geräusch zu machen.

00:26:05: Könnte sein, dass das Ding mir hergefolgt ist?

00:26:10: Wie konnte es überhaupt hierher kommen?

00:26:12: Woher wusste er's da?

00:26:15: Ich konnte es nicht ertragen wieder mit ihm im selben Raum zu sein und es nicht zu sehen nach allem was ich durchgemacht hatte.

00:26:24: Es hat er es wirklich auf mich abgesehen.

00:26:27: Er würde mich einfach weiter kopieren bis es schließlich als ich durchging und meinen Platz einnehmen konnte.

00:26:34: Ich wusste nicht, was passieren würde wenn dieser Tag kam und ich wollte es auch gar nicht wissen.

00:26:41: Nach einer gefühlten Ewigkeit durchbracht der Screen wieder die Stille mit einer weiteren Nachricht.

00:26:48: Okay... Der Name lautet also Jenna Unterstrich X-IX VIII.

00:26:53: Ich habe dir deine Kontaktdaten gegeben.

00:26:57: Ist Jenna ihr richtiger Name?

00:27:00: Das eine

00:27:00: Rolle?

00:27:01: Willst du Hilfe oder

00:27:02: nicht?

00:27:04: Na schön!

00:27:06: Die streckte meine Hand nach meinem Handy aus Und versuchte jemanden anzurufen, irgendjemandem der sehen konnte.

00:27:13: Der hierher kommen und mir sagen konnte ob ich allein war oder nicht Dann hielt dich inne.

00:27:19: Das letzte mal als ich um Hilfe gebeten hatte starben zwei Menschen Wegen mir.

00:27:26: Was auch immer das mit diesem Ding war Ich musste mich ihm allein stellen was extrem schwer werden würde.

00:27:34: Ich ging buchstäblich mit verbundenen Augen in einen Kampf.

00:27:38: Ich sprach an diesem Abend mit Jenna.

00:27:41: Ich beschrieb mir das Ding im Detail und erzählte ihr alles, was passiert war.

00:27:46: Es überraschte mich, wie leicht mir das Reden fiel, da das alles so traumatisch für mich war – und ich hasste es, mich daran zu erinnern!

00:27:54: Selbst wenn meine Hände im Laufe des Tages ähnliche Texturen berührten, bekam ich Flashbacks von Lisa's klebrigen Haaren an meinen Fingern?

00:28:03: Alles schien nicht zu triggern….

00:28:05: Alles war falsch und Fehl am Platz … die ganze Zeit….

00:28:09: Und ich war wütend und hasste jede Minute meines Lebens.

00:28:14: Das habe ich Jenna auch erzählt.

00:28:17: Nachdem mich die Nachricht abgeschickt hatte, wartete ich.

00:28:20: Vielleicht würde sie mich im Stich lassen und wusste einfach nicht was sie tun sollte?

00:28:25: Vielleicht würde es niemand jemals erfahren... ...und ich war dazu verdammt von etwas heimgesucht zu werden,... dass ich nicht einmal benennen konnte!

00:28:33: Was war das

00:28:34: überhaupt?!

00:28:36: Was war da's?

00:28:38: Ein Geist?

00:28:39: Eine

00:28:39: Wesen?

00:28:41: Und wenn ja…was für

00:28:42: eines!?

00:28:44: Ich konnte einfach nichts verstehen.

00:28:46: Und was hatte das überhaupt mit der ständigen Veränderung der Treppe zu tun?

00:28:50: War das Haus, das Problem?

00:28:53: Schließlich deiner gefühlten Ewigkeiten... ...der ich mich in meinen Gedanken verloren hatte antwortete Jenna.

00:29:02: Kann ich dich

00:29:02: anrufen?!

00:29:04: Warum?

00:29:06: Ich muss mit dir reden!

00:29:08: Ich hätte es seltsam gefunden aber mein Verstand funktionierte nicht wirklich gut.

00:29:14: Ihre Stimme klang viel älter als ich erwartet hatte.

00:29:19: Hi Will Hi!

00:29:25: Zunächst einmal tut es mir leid.

00:29:27: Es ist mir egal, komm einfach zur Sache.

00:29:31: Siehlt inne und ich nahm an dass sich sie verärgert hatte.

00:29:35: Nein nett und höflich zu sein hat in diesem Moment keine hohe Priorität für mich.

00:29:41: Mein Kopf fing an zu schmerzen und ich war mit ziemlich sicher das ich die Tür zu meinem Schlafzimmer offen gelassen hatte den meinen Hauptflur führte.

00:29:50: Ich fuhr mir mit den Händen durch die Haare und säufzte.

00:29:55: Beobachtet zu werden, seit ich je hergekommen war.

00:29:59: Und das Schlimmste daran war... ...dass ich nicht einmal wusste ob ich recht hatte oder nicht.

00:30:05: Also... Das was dir begegnet ist ziemlich seltsam.

00:30:09: Ich hab's etwas im echten Leben noch nie gesehen Aber ich habe Geschichten gehört und nachdem du mir das Filmmaterial geschickt

00:30:16: hast

00:30:17: Habe ich vollum ganz verstanden worum es hier geht.

00:30:21: Weißt Du Was Es Ist?

00:30:22: Sie hielt inne

00:30:25: Vielleicht!

00:30:27: Ich trommelte weiter mit den Finger auf meinem Schreibtisch Denn die Stille zwischen unseren Stimmen beunruhigte mich.

00:30:33: Kennst du Doppelgänger?

00:30:36: Was?

00:30:37: Doppelsgänger, weißt du was das ist?

00:30:41: Ja, das weiß ich!

00:30:43: Du weißt aber wahrscheinlich nicht wie sie entstehen.

00:30:47: Ich reusperrte mich...was meinste damit?

00:30:52: Hast du dich nie gefragt warum nur manche Menschen sie haben?

00:30:56: Dafür gibt es eine Erklärung Schau mal...Doppelgaenger tauchen nicht einfach aus dem Nichts auf und sehen aus Verhalten sich und denken wie du.

00:31:06: Unsere Welt ist nicht linear.

00:31:08: Unser Raum, diese Welt in der wir leben, wirbelt um uns herum und überschreitet manchmal sogar unsere Dimensionen.

00:31:15: Diese Dimensione sind hartnäckig – diese Ebenen!

00:31:19: Das Besondere an ihnen ist dass sie einen eigenen Willen haben und nicht einfach an einem Ort bleiben.

00:31:26: Sie sind neugierig und fließen umher und vermischen sich miteinander.

00:31:30: Sie verbinden sich sozusagen Und deshalb entstehen manchmal Durchgänge Von einer Ebene zur anderen.

00:31:41: Deine Treppe?

00:31:42: Ja, das sind Punkte mit hoher Energie an denen die Ebene bericht und sich mit einer anderen vermischt.

00:31:49: Diese beiden werden auf irgendeine Weise miteinander verbunden.

00:31:54: nun da unten gibt es offensichtlich Leben oder wenn es kein Leben ist dann ist es irgendeiner Art von Energie die die Dinge in Bewegung hält diese dunklen Orte.

00:32:07: klar mann sich verzweifelt an uns weil sie wollen, was wir haben.

00:32:11: Deshalb hat er anderen Ort, den du unten erlebt hast immer wieder versucht dich dorthin zu locken und das ist es, was herauskommen wollte.

00:32:22: der andere Ort sichert in unsere Welt hinein Das Ding dass Du gesehen hast.

00:32:28: das war eines seiner Wesen verstimmelt und verdreht blutig und seelenlos.

00:32:35: Und doch hatte es Reflexe und einen Gewissen unter den Dutzenden anderen Bewohnern, die das Haus hatte.

00:32:43: Hatte es dich ausgewählt?

00:32:45: Nun ja vielleicht... Vielleicht wegen deiner Behinderung.

00:32:50: Mich für was ausgesucht?

00:32:53: Um dein Doppelgänger zu werden!

00:32:55: Diese Kreaturen wählen dich aus und versuchen dann duzuwerden.

00:32:59: Jede Doppelsgängergeschichte, die du gehört hast, jeder Doppelsegänger, den jemals jemand gesehen hat war einst eine Kreatur wie

00:33:06: diese

00:33:08: Die genug Zeit hatte, sich anzupassen und menschlich zu werden.

00:33:12: Bis zu dem Punkt, an dem niemand mehr den Echten von der Kopie unterscheiden konnte.

00:33:17: Selbst heute noch bewegen sie sich unter uns Und niemand ahnt etwas.

00:33:21: Sie strömen aus dem grauenhaften schrecklichen Land in dem sie zum Leben

00:33:24: erweckt wurden...

00:33:26: ...und stehlen uns unser Leben.

00:33:29: Sterben die echten Menschen?

00:33:33: Vielleicht Meistens ja Aber manchmal bleiben sie in der anderen Welt gefangen und bleiben so lange dort, dass sie vergessen wer Sie sind.

00:33:43: Und dann werden sie genau wie die Kreaturen... ...und fangen instinktiv an nach einem Opfer zu suchen das sie ersetzen

00:33:51: können.".

00:33:53: Meine Finger begannen einen schnellen Rhythmus zu trommeln und mein Bein wippte auf- und ab.

00:33:58: Ich war unruhig und wollte nicht, dass ich weiterredete aber ich wusste, daß sie musste.

00:34:04: Dein Kollege hat gesagt, dass Sie, sobald sie sich auf Menschen fixiert haben Dazu neigen ihnen zu folgen.

00:34:13: Ja, das könnte ein Problem sein!

00:34:16: Es wird für sie einfacher Welten zu überschreiten... ...sobald Sie dich im Visier haben.

00:34:21: Du bist so etwas wie ihr Anker geworden.

00:34:26: Scheiße!

00:34:28: Wir verstumpfen beide.

00:34:30: Ich hörte sogar auf mit den Fingern zu trommeln.

00:34:33: ich wusste was sie fragen würde und doch fürchtete ich den Moment indem sie das Schweigen brechen würde.

00:34:40: Können wir einen Videocall machen?

00:34:43: Ich stieß einen scharfen Atemzug aus.

00:34:46: Bist du sicher?

00:34:48: Ihre Stimme zitterte ein wenig.

00:34:52: Glaubst du, glaubst du ich könnte Gründer haben dich sehen zu wollen?

00:34:58: Dein Zimmer... Ja!

00:35:05: ...ich bin mir sicher.

00:35:08: Ich startete das Programm und der Screenreader Lars Anruf ausstehend anrufausstehnd anrufausstehnt.

00:35:17: Dann hörte ich wie sie sich zuschaltete.

00:35:23: Du Video chatest jetzt mit Jenna unter Strich X-IX VIII.

00:35:30: Und?

00:35:31: Siehst du was?

00:35:34: Ich weiß nicht, es... Es ist dunkel!

00:35:38: Ich seh nur ein bisschen von deinem Gesicht das vom Bildschirm beleuchtet wird.

00:35:42: Oh ja, das tut mir leidzig.

00:35:45: Ich mach eigentlich nie das Licht an.

00:35:47: Weißt du, ich brauch' es nicht.

00:35:51: Ja, du kannst einfach die Taschenlappe deines Handys einschalten und da mit dem Zimmer herumleuchten.

00:35:58: Sie klang trocken.

00:36:00: Ich nehme an, sie hatte ein bisschen Angst.

00:36:02: Versuchte aber es nicht zu zeigen... ich griff nach meinem Handy.

00:36:08: Siri schalte die Taschenlampe ein!

00:36:12: Ich leuchtete zuerst hinter mich in Richtung Flur Nicht so hektisch will.

00:36:18: Falls ich irgendetwas sehe musst du mir versprechen dass du nicht lügst.

00:36:24: Wobei denn?

00:36:25: Dass ich dich verarsche oder sowas?

00:36:28: Ja Du hast die Zeitungen gesehen das Filmmaterial.

00:36:33: Außerdem bin ich blind also Wäre es schwer, das alles zu arrangieren?

00:36:38: Okay.

00:36:40: Also im Flur ist nichts.

00:36:43: Okay... Wie sieht's hier aus?

00:36:48: Ich richtete die Taschenlampe auf mein Fenster!

00:36:52: Du bewegst es so schnell und ich sehe viele Schatten nicht.

00:36:55: Ich weiß es nicht.

00:36:57: Scanner einfach den verdammten Raum ab!

00:37:00: Ich weiß nicht wie schnell ich es bewege oder ob es linear ist oder ein ordentlicher Schwänk.

00:37:05: Ich kann es verdammt noch mal nicht sehen!

00:37:08: Sie säufzte.

00:37:12: Halt das einfach ruhig!

00:37:18: Irgendwas?!

00:37:20: Sie antwortete nicht.

00:37:22: Jenna?

00:37:25: Ich hasste die Stille und langsam bekam ich Angst, ich stellte mir vor dass es auch für sie schwer gewesen sein musste.

00:37:34: du triffst online einen Fremden der dir erzählt er sei blind und werde von dieser Kreatur heim gesucht.

00:37:41: Du videochattest mit ihm und abgesehen davon das du in seine grauen zuckenden Augen und sein blasses Gesicht in einem dunklen Raum starren musst leuchte der diesen auch mit seiner Taschenlampe ab damit du um.

00:37:52: Nun ja, irgendetwas entdeckst.

00:37:55: Das muss furchtbar gewesen sein.

00:37:59: Ist da irgendwas?

00:38:02: Die Stille hatte zu lange gedauert.

00:38:05: War sie verschwunden?

00:38:08: War sie gegangen?

00:38:14: Klangen wir einen Flüsteren fast wie ein Gebet.

00:38:21: Licher Antwort!

00:38:24: Ich säufzte... ich verstehe.

00:38:30: Sieht es schlimm aus?

00:38:35: Ist das in meiner Nähe?

00:38:42: Zu deiner Linken genauso aus wie du.

00:38:53: nun ist es unheimlich.

00:38:58: Es hat nicht alles richtig hinbekommen.

00:39:03: Seine Haut schält sich an manchen Stellen noch ab, die Haare hängen

00:39:12: seltsam.

00:39:14: Der Mund.

00:39:16: es

00:39:16: steht einfach da und beobachtet.

00:39:21: Was kann ich tun?

00:39:23: Die Polizei rufen Kann dieses Ding überhaupt sterben?

00:39:29: Ja das kann es Aber ich weiß nicht wie du es töten könntest Ohne ist zu sehen.

00:39:37: Vielleicht solltest du jemanden mitnehmen.

00:39:40: Nein Das kann ich nicht noch einmal machen.

00:39:43: Das letzte Mal... Ich verstehe.

00:39:48: Hör mal, verschwinde einfach erst mal!

00:39:52: Für heute Nacht bis es herausfindet wo du hingegangen bist.

00:39:57: zur Zeit zum Nachdenken Was wenn es mir dorthin folgt und jemand anderen tötet?

00:40:06: Such dir ein Hotelzimmer.

00:40:07: das verschafft ihr Zeit.

00:40:09: Es ist nicht schlau genug dich so schnell aufzuspülen.

00:40:13: Ruf mich weiter an.

00:40:14: wir bleiben in Kontakt.

00:40:16: Ich säuft's da.

00:40:19: Okay Ich werde, ich werde jetzt auflegen und ein Hotel anrufen.

00:40:29: Es fühlt sich seltsam an dich dort mit diesem Ding allein zu lassen einfach so nebeneinander zu existieren.

00:40:40: Nun es hat mich noch nicht ganz erwischt also braucht das mich noch?

00:40:45: Und da du gesagt hast es sieht mir fast ähnlich bleibt mir nicht mehr viel Zeit bis es fertig ist musst jetzt schnell handeln!

00:40:57: Ich legte auf und es wurde still im Zimmer.

00:41:01: ich hatte keine Angst war nur wie betäubt und ich fragte mich für einen Moment, ob es einfacher wäre einfach zu sterben und erst seine Arbeit beenden zu lassen.

00:41:12: Eine Notiz hinterlassen mit den Worten Es hat mich getötet.

00:41:18: Bitte tötet es auch wenn's so aussieht wie ich.

00:41:24: Ich solfste Und sagte laut Weißt du?

00:41:30: Du hättest sie nicht töten müssen Sie hätten dir nichts getan.

00:41:35: Dein Problem war ich Nicht sie.

00:41:40: Ich wusste noch nicht einmal, ob es mich schon verstehen konnte.

00:41:44: Sein Problem war ich nicht zu!

00:41:50: Wiederholte es mit heiserer Stimme?

00:41:54: Ich hörte es die ganze Nacht lang bis ich es geschafft hatte das Hotelzimmer zu buchen.

00:42:00: Dein Problem... ...war ich nicht ziel!

00:42:08: Dein problem... ...wahr'ich nicht zu...

00:42:16: Dein

00:42:17: Problem war ich nicht zieh.

00:42:26: Jedes Mal, wenn es das sagte wurde es besser, deutlicher präziser.

00:42:35: als sich meinen Rucksack schloss und die Wohnungstür öffnete Hörte ich erst ein letztes mal.

00:42:42: Das klang genau wie ich Letzter Teil.

00:42:57: Seitdem hat dich nicht mehr richtig geschlafen.

00:43:00: Der Gedanke dass es mich beobachtete Mich nachahmte Und wie nah es daran war, ich zu sein ging mir nicht mehr aus dem Kopf.

00:43:09: Währenddich schlief spürte ich seinen Atem in meinem Nacken.

00:43:14: Ich konnte seinen Verwesungsgeruch riechen der von dem anderen Ort herüber wehte.

00:43:20: Ich konnte seine Menschen ähnlichen Schritte in jedem einzelnen Raum hören indem ich mich befand und dich wurde deswegen wahnsinnig!

00:43:29: Ich dachte immer wieder daran wie sich mein Leben seit dem letzten Jahr komplett auf den Kopf gestellt hatte.

00:43:36: Früher war ich ein Schriftsteller, der ruhige Abente und exotische Tees liebte.

00:43:42: Spielerabende veranstaltete... ...und Freunde und Familie zu Besuch hatte.

00:43:47: Ich erinnere mich an die erste Nacht in diesem Haus Wie willkommen ich mich fühlte!

00:43:52: Wie warm und hell alles schien!

00:43:54: Wie ich dachte Es würde mein Zuhause für immer sein Und wie sehr ich mich gehört habe.

00:44:02: Ich habe versucht Alles richtig zu machen Jede einzelne rationale Sache.

00:44:09: Kameras aufstellen, Freunde einladen weggehen, versuchen das Haus zu verkaufen und doch habe ich verloren!

00:44:18: Ich wollte dieses Ding töten aber ich tappte im Dunkeln – im wahrsten Sinne des Wortes.

00:44:26: Ich wurde so paranoid dass sich in jedem Raum in dem ich mich befand hin und her lief jede Ecke berührte verzweifelt darauf bedacht es zu spüren es zu berühren und ihm wehzutun, aber ich spürte nie etwas.

00:44:44: Das Problem war mir lief die Zeit davon Es verwandelte sich in mich und sobald das seine unnatürliche Verwandlung vollendet hatte würde es mich entweder töten oder dorthin zurückschicken wo es herkam.

00:45:01: Die Angst die ich empfand war neu für mich und lähmend Ich fing an mich zu ritzen hinterließ verschiedene Narben an mir nur um zu wissen, dass das Ding sie auch bekommen musste.

00:45:15: Ich rasierte mir die Haare ab, ließ mich ein Tattoo stechen, pierste mir das Ohr... ich versuchte alles, um mehr Zeit zu gewinnen!

00:45:24: Je mehr ich mich veränderte, desto mehr musste es sich auch verändern, um mir zu entsprechen.

00:45:34: Eines Nacht spürt dich seine Anwesenheit und schrie es an, es solle verschwinden.

00:45:40: Es schrie mich dann an wie ein Echo Eine perfekte Nachahmung.

00:45:46: Etwas in mir verkrampfte sich.

00:45:48: Irgendwie wusste ich, dass es die Verwandlung vollendet hatte.

00:45:54: Ich ging ins Badezimmer und schnappte mir eine Schere.

00:45:58: Ein letzter Versuch, einer letzten Chance bis ich endlich einen Plan ausgeheckt hatte es zu töten!

00:46:06: Ich drückte die Spitze der Schere an mein Kinn Und Schnitt.

00:46:11: Der Schmerz war scharf Aber ich machte weiter Bis ich es geschafft hatte auf beiden Seiten meiner Wange zu ziehen.

00:46:22: Der Schnitt war tief und durch das Blut rutschte mir die Schere aus der Hand und fiel auf den Boden.

00:46:28: Der Geruch war auch neu, aber das war mir egal.

00:46:33: Aber ich war noch nicht fertig!

00:46:36: Das hätte mir einen Tag Zeit verschafft... ...aber ich brauchte mehr!

00:46:41: Ich schnappte mich die Schäre wieder und zog meine Hausschuhe aus.

00:46:46: Ich stellte meinen nackten Fuß auf die kalten Fliesen, griff dann nach einem Handtuch und stopfte es mir in den Mund, alte Schere an meinem Zieh.

00:46:59: Du wirst nicht sterben!

00:47:01: Du werst nicht verbluten!

00:47:03: Mach' es einfach jetzt!

00:47:09: Zwei – ich konnte nichts zustechen, denn meine Hand zu heben bedeutete das Ziel zu verfehlen.

00:47:21: Da ich nichts sehen konnte hätte ich daneben getroffen und mich in den Fuß gestochen.

00:47:26: Ich musste nur die Zehe abschneiden….

00:47:29: Und meine Behinderung bedeuterte dass ich das viel langsamer tun musste als jeder andere.

00:47:35: Als würde man eine Scheibe Brot abschneiden, Ich war etwa zur Hälfte fertig, als ich wegen der Qualvollen Schmerzen aufhören und Luft holen musste.

00:47:49: Ich versuchte mir Tränen und Schweiß mit der Hand abzuwischen, verschmierte mir aber nur Blut über das ganze Gesicht und musste wirken.

00:47:58: Ich machte weiter.

00:48:01: Als ich fertig war bin ich wohl ohnmächtig geworden.

00:48:06: Als ich aufwachte, lief der Fernseher.

00:48:09: Die Qual musste aufhören!

00:48:13: Ich fragte mich ob ich mich nicht einfach davon töten lassen könnte?

00:48:17: Warum sich die Mühe machen?

00:48:18: Warum sie überhaupt versuchen?

00:48:21: So könnte ich Adam und Lisa wiedersehen... so könnte ich wieder bei ihnen sein.

00:48:27: In den nächsten zwei Tagen fing ich an zu planen eine Waffe besorgen.

00:48:33: So müsste ich es nicht anfassen aber.. Ich könnte aus offensichtlichen Gründen auch nicht richtig zählen.

00:48:39: Wie könnte ich es töten, ohne mich dabei selbst zu töten?

00:48:45: Es erstechen.

00:48:47: Wie wenn es nicht einmal in meine Nähe kommen konnte!

00:48:53: Ich konnte die Veränderungen um mich herum nicht mehr nachvollziehen.

00:48:56: Mein Erschöpfterverstand war so verzweifelt dass ich einen Taxi rief und bar hat mich zu dem Haus zu bringen wo alles angefangen hatte.

00:49:05: Sind Sie sicher Sir?

00:49:07: fragte der Fahrer auf halber Strecke Ja ist das nicht Das Haus aus den Nachrichten.

00:49:15: Wo die beiden Morde passiert sind?

00:49:19: Das ist es, es folgte ein Moment der Stille.

00:49:23: Ich hörte wie er sich auf seinem Sitz bewegte.

00:49:28: Sie sind doch nicht etwa zu fällig Doch!

00:49:33: Ein weiterer unangenehmer Moment der Stille.

00:49:45: Wie ist das passiert?

00:49:48: Es

00:49:48: tut mir leid wenn ich unsensibel bin.

00:49:51: Es ist nur so dass in den Nachrichten nie viele Details genannt worden.

00:49:57: Sie sprach nur von mysteriösen Morden und gingen dann zum nächsten Thema über.

00:50:04: Schon gut, ich habe sie nicht umgebracht, falls Sie das fragen.

00:50:12: Ach so!

00:50:14: Die unausgesprochene Frage hing noch eine Weile in der Luft und verlangte nach einer Antwort.

00:50:20: Wenn nicht sie wäre dann... Ich weiß dass sie sich fragen wer es getan hat.

00:50:28: So ein etwa?

00:50:31: Die bessere Frage wär was hat er's getan?

00:50:37: Was meinen Sie damit?

00:50:40: Das kann ich Ihnen jetzt nicht erklären.

00:50:43: Sind wir schon da?

00:50:45: Gleich!

00:50:47: Ich sagte nichts mehr, bis wir ankamen und er auch nicht.

00:50:51: Als sie spürte dass er den Wagen anhielt brach er das Schweigen.

00:50:56: Sir... Haben Sie zufällig einen Bruder?

00:51:01: Nein warum?

00:51:04: Da oben am Fenstern steht jemand der aussieht wie sie.

00:51:10: Ich dachte... Nein Okay Ich spürte die Angst in der Stimme des Fahrers.

00:51:20: Sie müssen hier draußen warten!

00:51:23: Das geht nicht, ich bin im Dienst!

00:51:27: Sie müssen mich zurückfahren... falls sich das ihr Leben überstehe, dachte ich.

00:51:33: Tut mir leidze!

00:51:36: Rufen sie einfach ein anderes Taxi?

00:51:40: Na schon, ich nehme an, der Fahrer hatte Angst, denn so sehr ich mein Gesicht auch verwunden hatte war es wahrscheinlich kein schöner Anblick.

00:51:49: Meine wunden pochten alle auf einmal.

00:51:52: Ich fühlte mich als hätte ich Dutzende von Herzschlägen am ganzen Körper.

00:51:58: Ich öffnete die Autotür und stieg hinaus in die kalte Nacht, ich kannte den Weg zum Eingang und wusste dass die Tür unverschlossen sein würde.

00:52:09: Als sich mitten im Wohnzimmer stand wo Lisa und Adam einst gestanden hatten konzentrierte ich mich auf die Geräusche um mich herum.

00:52:19: Kommt zu mir!

00:52:20: Wo auch immer du verdammt noch mal bist?

00:52:24: Ich hörte Schritte oben Dann knerisch, die Treppe.

00:52:30: Es kam herunter zu mir.

00:52:34: Sobald das Knaren aufhörte setzten die Schritte wieder ein.

00:52:40: ich hatte etwas in meiner Tasche aber es kam er eher wie einen Traum vor.

00:52:45: Ich wusste nicht ob ich es jemals benutzen würde.

00:52:50: Hallo?

00:52:51: Hallo?

00:52:53: antwortete das Ding.

00:52:56: Hallo Wiederholte es wie eine kaputte Schallplatte Komm näher Schritze halten durch das leere Haus.

00:53:17: Der Geruch hing in der Luft, Verwesung.

00:53:22: Sie,

00:53:23: ihr

00:53:24: Tod war in die Holzböden eingebrannt und drangen die verfaulten Wände ein.

00:53:31: Der schlimmste Moment meines Lebens war für immer in diesem Haus eingefroren.

00:53:38: Es stand so nah bei mir dass ich seinen Atem an meiner Nasenspitze spürte.

00:53:46: Ich hob meine Hand und berührte zum ersten Mal tatsächlich seinen Gesicht.

00:53:56: ich spürte die Verbände, die Wunden.

00:54:00: das getrocknete Blut in diesem Raum war kein Monster mehr nur noch ich.

00:54:13: der Fahrer hatte es meinen Bruder genannt.

00:54:17: ich konnte mich niemals mit diesen Dingen identifizieren.

00:54:21: Meine Gedanken wurden von einer kalten Hand um einen Hals unterbrochen versuchte sie von mir los zu reißen, aber obwohl ich es war, war das Ding stärker.

00:54:33: Ich schlug um mich, wirkte und traf es schließlich hart genug dass es mich losließ.

00:54:39: Griechend stieß sich mit dem Rücken gegen die Wand.

00:54:43: Plötzlich spürte ich sein Gewicht auf mir seine kalten Hände um Schlangen wieder.

00:54:49: meinen Hals und meine Schreie wurden heiser als ich mich verzweifelt windete um mich zu befreien.

00:54:57: Ich streckte meine Hand aus und drückte meinen Daumen in seine Augenhöhle.

00:55:01: Der Schrei brach unmenschlich hervor, rau-und verfault – genau wie das Wesen selbst!

00:55:09: Das ließ es seinen Griff um mich lockern Und ich schaffte es, meine Hände in sein Gesicht und seine Wunden zu graben.

00:55:16: Es heulte auf eine Weise, die mich zutiefst verstörte Aber ich hatte keine Zeit, das zu verarbeiten Denn meine Schläfe explodierte vor Schmerz Und mein Kopf verdrehte sich.

00:55:30: Mein Nacken knackte und da lag ich wieder auf dem Boden, guckte Blut und wälzte mich mit dieser unsichtbaren Kraft herum in einem verschwormenen Schleier.

00:55:41: alles verschwommen Geräusch verzerrt von der Qual kratzend ziehend In das unheimliche Fleisch speißend.

00:55:51: Ich hatte mich noch nie zuvor geprügelt aber ich glaube nicht dass es so hätte sein sollen.

00:55:58: Der Schmerz machte mich nur noch wütender, und die Verzweiflung brach in Schreien aus mir heraus.

00:56:04: Ich wandte mich und kroch herum wie ein Tier.

00:56:08: Unsere Wunden rissen auf und bluteten zusammen – und ich schwöre!

00:56:14: Es gab keinen Unterschied mehr in unseren Schrein….

00:56:18: Was war aus mir geworden?

00:56:21: …Es versuchte mir den Hals zu beißen, schaffte es aber nicht.

00:56:25: Meine Rippen waren zerkratzt und mein Bein verdreht.

00:56:30: Viel stärker war als ich.

00:56:32: Und es war nur eine Frage der Zeit, bis sich aufgeben würde.

00:56:36: Es würde irgendwann heilen und Leben aus diesem Haus kommen.

00:56:40: Nimm mein Leben!

00:56:42: Mach es zu seinem.

00:56:46: Damit sind wir in der Gegenwart angekommen.

00:56:50: Alles hat zu diesem Moment geführt Mit mir auf dem Boden und diesen Ding über mir.

00:56:57: Eine traurige Erkenntnis überkommt mich.

00:57:00: Ich werde das hier nicht lebend überstehen.

00:57:04: Wenn ich es nicht schaffe werde ich zumindest dafür sorgen, dass niemand es schafft.

00:57:11: Ich greife in meine Tasche.

00:57:14: Ich wollte das hier nie benutzen aber mir bleibt keine Wahl!

00:57:20: Ich bin kurz davor aufzugeben und seine Hände sind wieder an meinem Hals.

00:57:26: Darin befindet sich eine Schachtel-Streichhölzer.

00:57:31: wird über meinen verletzten Kopf erhobenen Händen nehme ich eines heraus und schlage es an der Schachteln an.

00:57:42: Und spüre die Wärme der Flamme.

00:57:46: Ich werfe es von mir, da noch ein Streichholz und noch eines bis meine Hände zu Bluten beginnen und mir schwindelig wird.

00:57:55: das letzte Streichholz Werfe ich auf die Kreatur Die Schreit und ihre Hände von mir nimmt.

00:58:03: Ich packe eine seiner Gliedmaßen und halte sie mit meiner ganzen verbleibenden Kraft fest.

00:58:12: Du gehst nirgendwo hin!

00:58:15: du bleibst hier und verbrennt mit mir.

00:58:23: Ich höre es heulen und rieche, wie sein Fleisch schmilzt, während sich die wohltuende Wärme der Flammen in stechenden Schmerz verwandelt.

00:58:34: Es dauert nicht lange bis es aufhört und ich höre nur noch das Knistern der Flamen.

00:58:41: Ich spüre die Wärm überall – ich weiß dass ich, dass er nicht lebend überstehen werde aber ich kann wenigstens einen Anruf tätigen.

00:58:53: mein Handy steckt nach in meiner Hosentasche.

00:58:55: Ich schreihe.

00:58:57: Hey Siri, auf den Notruf an!

00:59:02: Notrufe?

00:59:03: Was ist der Notfall?

00:59:05: Das helle Haus brennt und ich bin drin.

00:59:09: Bring' ich gerade noch heraus, dann lege ich meinen Kopf auf den Boden... ...und verliere das Bewusstsein.

00:59:23: Ich bin vor ein paar Jahren im November aufgewacht.

00:59:27: Soweit ich weiß lag ich eine Weile in Koma.

00:59:30: Verbrennungen dritten Grades sagten sie.

00:59:33: Meine Haut ist mit dem Gesicht, am Rücken und an den Händen weggeschmutzend.

00:59:37: Überall Verbände.

00:59:40: Es dauerte eine Weile bis ich widersprechen konnte.

00:59:43: Als ich es tat war meine erste Frage ob sie noch andere Überreste in dem Haus gefunden hätten.

00:59:51: Nun wir haben noch eine Leiche gefunden konnten Sie aber nicht identifizieren!

00:59:55: Sie war verkurrt...es ist wirklich ein Wunder dass sie das überhaupt überlebt haben.

01:00:01: natürlich haben sie viel durchgemacht.

01:00:04: Wenn sie sich endlich erholt haben, wird sich ihr aussehen für immer verändert haben.

01:00:11: Das machte mir nichts aus!

01:00:13: Ich schätze, blind zu sein hatte auch seine Vorteile.

01:00:19: Endlich war mir eine Last von der Brust genommen worden.

01:00:23: Ich hatte es lebend herausgeschafft aber das Trauma war immer noch stark und verfolgte mich in meinen Träumen.

01:00:32: Meine Lieben kamen zur Besuch und stellten die Fragen dazu wie ich in diese Situation geraten war.

01:00:39: An ihrem Tonfall konnte ich jedoch erkennen, dass sie es nicht ertragen konnten mich anzusehen.

01:00:47: Ich konnte mit meinen Fingern über meine Haut streichen und wo sie einst glatt gewesen war War sie nun verzerrt uneben und grotesk Und schälte sich ab.

01:00:59: Meine Stimme war auch heiser und nachdem was Sie mir erzählt hatten war eine meiner Augenhöhlen zusammengeschmutzen.

01:01:06: Meine Narben machten es unmöglich, das Krankenhauszimmer zu verlassen.

01:01:10: Und als ich dann nach Hause kam, führten sie ihm zur Isolation und Einsamkeit.

01:01:17: Aber das störte mich nicht wirklich denn... Ich arbeitete an meinem neuen Roman!

01:01:23: Meinem neuen Horrorwerk, das als Fiktion bezeichnet wurde Mit dem Titel The Staircase.

01:01:33: Schon bald war er fertig und veröffentlicht und alle liebten ihn.

01:01:38: Er übertraf all meine anderen Werke, wurde für seine Originalität gelobt.

01:01:44: Für eine ja brillante und liebhafte Beschreibung, die sich ausschließlich auf Empfindungen konzentrierten – nicht auf Bilder!

01:01:52: Und für eine Kreatur, die auf erschreckende Weise konstruiert war, wie man es zuvor noch nie gelesen hatte.

01:02:01: Zumindest sagten das die Kritiker.

01:02:04: Journalisten auf der ganzen Welt waren fasziniert von meiner Geschichte.

01:02:07: Ein blinder Schriftsteller mit solch einer kraftvollen Vorstellungskraft ein, überlebender eines verheerenden Feuers und des Verlusts zweier geliebter Menschen.

01:02:18: Es war das perfekte Rezept für eine rührselige Geschichte in jeder Morgensendung – und zog ein großes Publikum an!

01:02:26: Ein Bestseller der New York Times schon bald als Kinofilm adaptiert….

01:02:30: Die Idee eines blinden Protokonisten wurde zum Riesen Erfolg ….

01:02:34: Und plötzlich war ich einen Trendsetter.

01:02:37: Natürlich gab es ein paar Leser, die zwischen den Zeilen lasen und die unheimlichen Zufälle zwischen meinem Leben und der Geschichte erkannten.

01:02:44: Wie seltsam alles zusammenpasste und sich fügte!

01:02:48: Ich hatte nie behauptet, die Geschichte sei wahr doch einige verstanden was ich ihnen sagen konnte und wurden misstrauisch gegenüber ihrer Umgebung gegenüber Echoes, Silhouetten und sich verändertem Treppen gegenüber unsichtbaren Wesen.

01:03:06: Heute Abend kam ich von dieser Talkshow nach Hause.

01:03:09: Obwohl ich eine Sonnenbrille und eine Maske tragen musste, um die Öffentlichkeit nicht zu beunruhigen war der Moderator sehr nett zu mir.

01:03:17: Und stellte genau die richtigen Fragen.

01:03:20: Danach versuchten ein paar Vertreter von Verlagen mit mich über die Situation meiner zukünftigen Werke zu sprechen aber ich wich ihren Vorschlägen aus.

01:03:28: einige Fans baden mich ihre Bücher zu signieren was sich auch tat.

01:03:33: Jetzt habe ich meinen Bad genommen und den Bätschlag geschaut.

01:03:37: Ich hab einen Tee getrunken mich in meinen Bett in meinem, naja, zwei Millionen Dollar Penthouse gelegt das nach Lavendel duftet.

01:03:47: Die Geschichte hat mir Luxus beschert alles was ich mir als Schriftsteller jemals gewünscht habe ein perfektes Leben Erfolg und andere kluge Leute die sich für mich interessieren.

01:03:59: Und doch wenn ich mich in mein Bett lege unter den Decken gekuschelt verwandelt sich der Lavendelduftenden Geruch von schmelzendem Fleisch.

01:04:13: Das weiße Rauschen wird zu Lisa's Schreien, während ich mich in die weichen Decken grabe.

01:04:22: Weiß' sich dass ich, egal wie sehr ich versuche, mich zwischen den Kissen zu vergraben immer noch auf dem Boden dieses Hauses liege und meine Schreihe klingen genau wie die der Kreatur.

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